Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Berichte

Thematische Übersicht (64 Einträge)
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Einsätze
04.01.2015 Müllunterstand brannte in Neujahrsnacht
LINDELBURG (DB3) - In der Neujahrsnacht wurden um 01:09 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Lindelburg, Pfeifferhütte, Ober-/Unterferrieden und Schwarzenbruck zu einem Brandeinsatz nach Unterlindelburg in die Hembacher Straße alarmiert. Dort geriet vermutlich durch Feuerwerkskörper ein hölzerner Mülltonnenunterstand in Brand.
07.01.2015 Öl auf Gewässer durch umgestürzten LKW
Am frühen Morgen des 05. Januar 2015 verunfallte auf der BAB A9 zwischen der Anschlussstelle Lauf-Süd und der Behelfsauffahrt Renzenhof in Fahrtrichtung München ein LKW. Der 7,5-Tonner war alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte mehrere hundert Meter Leitplanke beschädigt, bevor er einen etwa 15 Meter tiefen Abhang hinunterrutschte und kopfüber an einem Bachlauf zum Liegen kam. Der 34-jährige Fahrer konnte sich leichtverletzt aus eigener Kraft aus seinem Führerhaus befreien.
15.01.2015 Maschinenbrand im Laufer Industriegebiet
Am 13. Januar 2015 wurde die Feuerwehr Lauf um 17.26 Uhr zu einer brennenden Maschine ins Industriegebiet-Ost gerufen. Mitarbeiter der betroffenen Firma hatten den Brand bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits mit mehreren Feuerlöschern unter Kontrolle gebracht.
15.01.2015 Rauchentwicklung an S-Bahn am Bahnhof Lauf
Eine Rauchentwicklung an einem Triebwagen der S-Bahn führte unter dem Stichwort "Brand Zug" am Vormittag des 15. Januar 2015 zur Alarmierung der Feuerwehren Lauf, Heuchling, Rückersdorf sowie der FF Reichenschwand mit dem Rüstsatz Bahn. Der betroffene Zug hatte aus Richtung Nürnberg kommend direkt im Bahnhof Lauf links der Pegnitz angehalten.
17.01.2015 PKW-Brand auf der A6
Da der genaue Einsatzort anfangs nicht eindeutig war wurde zeitgleich durch die ILS Amberg die FF Illschwang (AS) sowie der VSA der FF Hohenkemnath (AS) in die entgegengesetzte Richtung (AS Sulzbach Rosenberg, Fahrtrichtung Heilbronn) alarmiert.

Letztendlich hatte ein Mercedes E-Klasse zwischen AS Alfeld und AS Sulzbach-Rosenberg bei Km 824 im Motorraum, vermutlich wegen einem technischen Defekt, Feuer gefangen. Die beiden Insassen des Fahrzeugs, ein junges Paar aus dem Landkreis Schwandorf, konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen, sie kamen mit den Schrecken davon.

Durch die Besatzung des zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden HLF20/16 und TLF16/25 FF Alfeld wurde unter schweren Atemschutz ein Mittelschaumrohr zur Brandbekämpfung vorgenommen. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer zwar schnell unter Kontrolle, konnten aber nicht mehr verhindern, dass das Fahrzeug im Motorraum komplett ausbrannte. Die wenig später eintreffenden Einheiten der FF Illschwang mussten nicht mehr eingreifen.

Während der Löscharbeiten war für ca. 1,5 Stunden die rechte Fahrbahn gesperrt, zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es hierdurch allerdings nicht. Die Sperrung und die Verkehrsabsicherung übernahm die FF Altdorf mit den VSA. Nach Bereitschaftsstellung an der AS Alfeld wurde der FF Hohenkemnath durch die ILS Nürnberg mitgeteilt, dass ein Eingreifen nicht mehr erforderlich ist.

Nach 2 Stunden konnten die letzten Einheiten die Einsatzstelle verlassen und ihre Einsatzbereitschaft herstellen. Die Einsatzleitung lag beim Kommandanten der FF Alfeld, Robert Lehnerer.


FF Alfeld: 18/40/1, 18/21/1, 18/11/1
FF Altdorf: 120/88/1 mit VSA
FF Illschwang (AS): 40/1, 47/1, 11/1
FF Hohenkemnath (AS): 47/1 mit VSA, 11/1
Rettungsdienst mit RTW
API Amberg
APM Lauterhofen
17.01.2015 Rauchmelder rettet ein Menschenleben
Eine 80-Jährige war gerade dabei ihr Essen auf dem Herd zuzubereiten, als die Dame stürzte und sich dabei so schwerwiegend verletzte, dass es ihr nicht mehr gelang aus eigener Kraft aufzustehen. Hilflos musste sie - am Boden liegend - mit ansehen wie der Inhalt des Topfes anbrannte und die gesamten Wohnung verrauchte. Glücklicherweise war in der Wohnung ein Rauchmelder installiert, dessen lautes Piepsen die Nachbarn auf den gefahrdrohenden Zustand aufmerksam machte. Nachdem sie keinen Zugang zur Wohnung hatten, setzten diese umgehend einen Notruf ab.

Die ersteintreffende Streife der Laufer Polizei hatte die Wohnungstüre bereits eingetreten bis die ersten Feuerwehreinheiten vor Ort waren. Ihr gelang es aber nicht, die Seniorin aus der Wohnung zu befreien. Die 80-Jährige konnte erst mit Hilfe eines speziellen Tragetuchs der Feuerwehr mit vereinten Kräften aus der Wohnung gerettet und in den bereitstehenden Rettungswagen verbracht werden.

Neben der Verletzung durch den Sturz erlitt sie eine schwere Rauchgasvergiftung und kam zur weiteren Behandlung auf die Intensivstation des Laufer Krankenhauses. Die Feuerwehr belüftete die Wohnung und richtete provisorisch den zerstörten Schlosskasten.

Eingesetzte Kräfte:
KBI Holfelder, KBM Pinzer
FF Lauf mit LF 16/12, DLK 23/12, LF 16/12
Rettungdienst mit EL-RD, 2 RTW, NEF
Polizei
19.01.2015 Baum auf Wohnblock in Feucht
Bei der Erkundung zeigte sich folgende Lage:
Eine ca. 25 Meter hohe Birke war aufgrund des heftigen Windes und des aufgeweichten Bodens mitsamt ihres Wurzelwerks auf das Dach eines Wohnblocks gekippt und drohte weiter abzurutschen, was eine massive Beschädigung der Balkonfront des Hauses bedeutet hätte.

Aufgrund der ungünstigen Stelle in einem Innenhof konnte der Baum mit der Drehleiter nur teilweise erreicht werden, und auch dort nur im 1-Mann-Korbbetrieb und immer am Rand der automatischen Abschaltgrenze.
Die erste Maßnahme der Feuerwehr bestand darin, die Birke gegen ein weiteres Wegrutschen zu sichern. Hierzu wurden zwei Mehrzweckzüge vom LF 1 und dem mittlerweile nachgerückten Rüstwagen angeschlagen.
Als weitere Maßnahme wurde damit begonnen, den Baum aus der Drehleiter heraus von oben herab so weit wie möglich zu Entasten, was sich aufgrund der Lage als schwierig und nur bedingt machbar herausstellte. Außerdem wurde vom Bauhof ein Hubsteiger angefordert, der den Innenhof befahren und den Baum ebenfalls weiter Entasten konnte. Die Ausladung des Fahrzeugs war allerdings zu kurz, um den gesamten Baum von oben her kürzen zu können.

Nach dem Entfernen der gegen die Fassade scheuernden Äste wurde der Baum mit den drei Winden freistehend so in Position gezogen, dass nun mit der Drehleiter ein gutes Drittel entfernt werden konnte. Das letzte Stück wurde schließlich ebenfalls unter Windeneinsatz auf die freie Fläche des Innenhofs umgelegt.

Der Einsatz war nach knapp 4 Stunden für die Feuerwehr beendet. Durch das umsichtige Arbeiten und den massiven Materialeinsatz konnten Folgeschäden an der Hausfassade, anderen Bäumen oder den im Innenhof vorhandenen Spielgeräten und Hecken vermieden werden.

Eingesetzte Kräfte:

FF Markt Feucht mit Kdow, LF 16, DLK 23/12, LF 20, RW
31.01.2015 Brand einer Stallung im Landkreis Neumarkt
Gegen 1.45 Uhr bemerkte ein vorbeifahrender Jäger an der Rückseite eines großen landwirtschaftlichen Anwesens in Schweibach Feuer auf dem Dach des Kuhstalls. Daraufhin informierte er umgehend über Notruf die Feuerwehr und weckte die Besitzer.<br><br>Am Übergang zu einen angebauten Erweiterungsstalles hatte sich im Bereich von sechs aufgestellten Kälberboxen ein Brand, der bereits auf den Dachstuhl übergriff, entwickelt.<br>Der Landwirt konnte das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit Hilfe eines Wasserschlauches eigenständig löschen. Allerdings waren bereits drei Kälber in ihren Boxen verbrannt.<br><br>Durch die zuerst an der Einsatzstelle eintreffenden Kräfte der FF Lauterhofen wurde unter schweren Atemschutz und Schnellangriff ein Innenangriff über den (leeren) Heuboden des Stalls durchgeführt. Gleichzeitig wurden die im Brandbereich aufgestellten Kälberboxen ins Freie gebracht.<br>Mittels Wärmebildkamera wurden der Gebäude kontrolliert und letzte Glutnester abgelöscht.<br><br>Die Aufgaben der FF Alfeld beschränkten sich auf Bereitstellung von zwei Trupps unter schwerem Atemschutz sowie dem Ausleuchten der Einsatzstelle. Gegen 03:30 Uhr konnten die letzten Einheiten der FF Alfeld die Einsatzstelle verlassen und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.<br><br>Vermutlich ging der Brand von einer Wärmelampe aus, die über einer Kälberbox befestigt war. Näheres muss noch geklärt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte bei ca. 20.000 Euro liegen.<br><br>Schon 2003 und 2014 hatte es in kleinem Dorf Schweibach gebrannt, allerdings in einem anderen landwirtschaftlichen Anwesen. 2014 starben dabei vier Rinder, vier Menschen wurden leicht verletzt und der Schaden betrug rund eine halbe Millionen Euro (siehe auch KFV-Online-Berichte vom 22.08.2003 und vom 22.08.2014).<br><br>Vermutlich ging der Brand von einer Wärmelampe aus, die über einer Kälberbox befestigt war. Näheres muss noch geklärt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte bei ca. 20.000 Euro liegen.<br><br><br>Eingesetzte Kräfte:<br>KBR, KBI, KBM Landkreis Neumarkt<br>FF Lauterhofen (NM) 40/1, 47/1, 11/1<br>FF Brunn (NM) 44/1<br>FF Pettenhofen (NM) 44/1<br>FF Neumarkt (NM) 30/1<br>FF Alfeld 18/40/1, 18/21/1, 18/11/1<br>PI Neumarkt<br>FR Lauterhofen<br>BRK Neumarkt mit EL und RTW
01.02.2015 LKW in Abhang gestürzt
Gegen 17:30 Uhr wurde von der ILS Nürnberg Alarm für die Feuerwehr Eschenbach ausgelöst. Die Einsatzmeldung lautete: "Fahrzeug in Graben, zwischen Eschenbach und Fischbrunn".
Nach Ankunft an der Einsatzstelle stellte sich folgende Lage dar: Ein Post - LKW war von der Fahrbahn abgekommen und den Abhang hinabgestürzt und letztendlich auf der linken Fahrzeugseite liegen geblieben.

Als erstes wurde die einspurige Ortsverbindungsstraße zwischen Eschenbach und Fischbrunn komplett gesperrt, dann wurde geprüft, ob vom verunglückten Fahrzeug Betriebsmittel auslaufen, dies war negativ. Der Brandschutz wurde mit Kleinlöschgeräten sichergestellt und der Tank ständig kontrolliert. Nach dem Eintreffen des Bergeunternehmens musste eine Verkehrsregelung auf der LAU 30 durchgeführt werden, da die Großfahrzeuge dort bereitgestellt wurden. Bevor der 60 t – Autokran zum Einsatzort fahren konnte musste die Zufahrt auf einer Höhe von 5 m frei geschnitten werden. Wegen der beengten Platzverhältnisse wurden für die Bergung noch einige Bäume gefällt um Platz für den Kran zu schaffen.
Außerdem wurden wegen der Witterungsverhältnisse und Temperaturen um null Grad Celsius warme Getränke für die Helfer organisiert. Während der Bergungsarbeiten, die sich bis nach Mitternacht hinzogen, blieb eine verringerte Mannschaft der Feuerwehr zur Unterstützung vor Ort. Nach der erfolgreichen Bergung des LKW´s stand noch die Reinigung der Fahrbahn an. Anschließend wurde die Straßensperre wieder aufgehoben und die Einsatzbereitschaft hergestellt. So rückten die letzten Kameraden um 02:00 Uhr ins Gerätehaus ein.

Für weitere Bilder vom Einsatz: www.ffw-eschenbach.de

Eingesetzte Kräfte:

FF Eschenbach mit 2 TSF
Polizei
Bergeunternehmen
13.02.2015 PKW kopfüber im Straßengraben
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich folgende Lage dar. Eine Polo-Fahrerin aus dem oberen Pegnitztal kam bei winterlichen Straßenverhältnissen ins Schleudern und landete danach kopfüber in einen wasserführenden Straßengraben.
Durch Ersthelfern wurde Sie aus Ihrer sehr misslichen Lage, der Fahrgastraum befand sich im ca. 30cm tiefen Wasser, über den Kofferraum befreit und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von diesen vorbildlich versorgt.
Durch den ebenfalls alarmierten RTW und Notarzt aus Hersbruck wurde Sie nach kurzen Check leichtverletzt in eine naheliegende Klinik.
Die Aufgabe für die Feuerwehr Hohenstadt bestand darin, die Unfallstelle auszuleuchten, den Brandschutz sicherzustellen und die Bergungsarbeiten zu unterstützen desweiteren wurde die einspurige Verbindungsstraße komplett für die Dauer der Bergungsarbeiten gesperrt.
Parallel wurde die schneebedeckte Fahrbahn vom gemeindlichen Winterdienst geräumt und großzügig gestreut um die Arbeiten zu erleichtern.
Nach 1,5 Stunden bei stellenweise dichten Schneetreiben und eisigen Temperaturen, konnten die 10 freiwilligen Helfer wieder zurück zum Standort einrücken.

Eingesetzte Kräfte:
FF Hohenstadt 57/47/1
Rettungsdienst mit RTW und Notarzt
Polizei
13.02.2015 Sonderschutzfahrzeug in Vollbrand
Bei dem Fahrzeug handelte es sich um ein komplett gepanzertes Sonderschutzfahrzeug, das auf einer Überführungsfahrt von der Sicherheitskonferenz in München nach Berlin war.
Beim Eintreffen der Feuchter Feuerwehr befand sich das Fahrzeug komplett in Vollbrand. Zudem hatte das Fahrzeug eine Benzinspur hinterlassen. Die Insassen hatten sich aus eigener Kraft in Sicherheit bringen können. Als glücklicher Zufall erwies sich die Anwesenheit einer zufällig vorbeikommenden Polizeihundertschaft aus Hessen. Diese übernahm sofort die Komplettsperre der Autobahn und einer eine Brücke neben der Einsatzstelle. Hier hatten sich einige Schaulustige direkt in den abziehenden Brandrauch gestellt.
Ein Trupp, geschützt mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten begann sofort mit der Brandbekämpfung. Zuerst mit dem Schnellangriff des LF 16/12 und dann mit einem Schwerschaumrohr. Aufgrund der besonderen Bauweise verhielt sich das Fahrzeug ungewöhnlich im Vergleich zu einem "normalen” PKW.
Besonders der Zwischenraum zwischen der gepanzerten sowie komplett abgeschirmten Fahrgastzelle und dem Heck des Fahrzeuges war kaum erreichbar. Erst ein gezielter Schaumeinsatz, bei dem das Fahrzeug komplett mit Mittelschaum geflutet wurde führte zur erfolgreichen Brandbekämpfung und zum Ersticken der Glutnester in den Zwischenräumen der Panzerung. Eine weitere Herausforderung waren die mehrere hundert Kilogramm schweren Fahrzeugtüren, die aufgrund des Brandes nur sehr schwer bewegbar waren.
Nach Beendigung der Brandbekämpfung wurde die Benzinspur abgestreut und das Abschleppunternehmen bei der Bergung des Fahrzeuges unterstützt. Aufgrund der winterlichen Temperaturen streute die Autobahnmeisterei die Einsatzstelle großflächig mit Salz ab. Nach der Rückkehr zum Gerätehaus mussten die eingesetzten Geräte und Fahrzeuge noch von Schaumresten und Streusalz gereinigt werden.
Eingesetzte Kräfte:
Kreisbrandinspektion mit KBR Thiel, KBM Lankes, KBM Kölbl
FF Feucht mit KdoW, LF16/12, TLF 24/50, LF 20/24, RW, VLKW mit VSA
Rettungsdienst mit ELRD, RTW
VPI Feucht mit mehreren Streifen und zufällig vorbeikommende Polizeieinheiten
Abschleppunternehmen
Autobahnmeisterei
16.02.2015 Schwerer Verkehrsunfall bei Weißenbrunn
Aus unbekannten Gründen kam es zu einem Frontalcrash zwischen einem Renault Twingo und einem Audi A3 auf der Staatsstraße 2240, kurz nach der Abzweigung Weißenbrunn in Richtung Altdorf.
Der Fahrer des Audis konnte sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte bereits selbst befreien, seine Beifahrerin war im PKW eingeschlossen. Im Einvernehmen mit dem Notarzt wurde eine schonende Rettung vorgenommen und die Patientin durch das Heck gerettet. Die Rettung erfolgte zügig durch die Kameraden der FF Diepersdorf. Mittels der Rettungsboa wurde die Person auf das Spineboard gezogen und durch das mittels Rettungssatz geöffnete Heck gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.
Die Rettung des Fahrers aus dem Renault Twingo übernahmen die Kameraden der FF Leinburg. Die Person war im Fußbereich eingeklemmt. Zur Rettung wurde die Fahrerseite mittels Rettungssatz geöffnet und so ein Zugang zu dem Patienten geschaffen.
Die verletzten Personen konnten rasch und zielgerichtet aus den Fahrzeugen befreit und dem Rettungsdienst übergegeben werden. Der schwerverletzter Twingo Fahrer wurde mittels Hubschrauber abtransportiert. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen erfolgte reibungslos und die Abläufe waren gut organisiert.
Ausgetretene Flüssigkeiten wurden noch abgebunden und der Brandschutz sichergestellt.
Die Kameraden der ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Gersdorf und Weißenbrunn übernahmen die Sperrung der Fahrbahn. Die Fahrbahn war für die gesamte Rettungsphase komplett gesperrt.
Neben drei anwesenden Rettungswagen (RTW) und vier Notärzten, war auch der Intensivtransporthubschrauber (ITH) alarmiert. Dieser Hubschrauber kann mittels moderner Technik auch in der Nacht fliegen. Die Kameraden der FF Gersdorf, Weißenbrunn und das Mehrzweckfahrzeug (MZF) der FF Diepersdorf übernahmen das Ausleuchten des Landeplatzes.
Die Staatsstraße blieb für längere Zeit gesperrt, da ein Sachverständiger zur Unfallaufnahme bestellt wurde. Hierzu musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet und die Sperrung aufrechterhalten werden.
Die Kameraden der FF Diepersdorf konnten nach knapp 1 ½ Stunden wieder abrücken.

Der Einsatz endete kurz vor 22:00 Uhr.

Eingesetzte Kräfte:
KBI Peter Schlerf, KBM Wolfgang Dümmler
FF Weißenbrunn mit LF 8
FF Gersdorf mit LF 8/6
FF Leinburg mit MTW, HLF 20/16 und LF 8/6
FF Diepersdorf mit MZF, LF 16/12 und LF 10/6
ELRD
Rettungsdienst mit 3 RTW und 4x Notarzt
Intensivtransporthubschrauber (ITH)
Unterstützungsgruppe BRK Altdorf
Polizei Altdorf
Abschleppunternehmen
26.02.2015 Bus auf Abwegen
Die Fahrerin des Busses befuhr die mit Schneematsch bedeckte Straße Richtung Osternohe als ihr ein Fahrzeug entgegen kam.
Beim Ausweichen kam der Bus zu weit ins Bankette und drohte am steilen Abhang abzurutschen.
Da der Bus nur Türen auf der rechten Fahrzeugseite hatte konnte die Fahrerin das Fahrzeug aus eigener Kraft nicht mehr verlassen.
Die Feuerwehren aus Hormersdorf und Osternohe sicherten den Omnibus gegen weiteres Abrutschen und befreiten die Busfahrerin.
Mit Hilfe eines Bergeunternehmens konnte der Bus wieder auf die Straße gezogen werden.
Glücklicherweise saßen zu dem Zeitpunkt keine Fahrgäste im Bus.

Die Ortsverbindungsstraße zwischen Osternohe und Hormersdorf war während des Einsatzes 2,5 Stunden komplett gesperrt.

Eingesetzte Kräfte:

KBR Norbert Thiel, KBI Fritz Holfelder, KBM Norbert Schlicht
FF Osternohe 106/46/1
FF Hormersdorf 101/21/1
FF Schnaittach
FF Lauf
Polizei
RTW BRK Lauf und ELRD
27.02.2015 Brand im Heizungskeller
In einem Heizungskeller war es zu einer Verpuffung an der Holzheizung gekommen. Dadurch wurde der Raum in Brand gesetzt. Innerhalb weniger Minuten war das gesamte Gebäude verraucht. Der Besitzer konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und den Notruf absetzten. Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten der örtlichen Feuerwehr wurde ein Löschangriff vom Hartmannshofer Löschfahrzeug vorgenommen. Ein Atemschutztrupp verschaffte sich Zugang zum Brandraum. In kürzester Zeit konnte dieser das Feuer bekämpfen sowie eine Abluftöffnung schaffen. Mit Hilfe der Wärmebildkamera wurde der Keller nach restlichen Glutnester durchsucht. Unterstützt durch einen weiteren Atemschutztrupp der Feuerwehr Hohenstadt. Durch die Feuerwehr Hersbruck wurden Sicherungstrupps gestellt sowie schnellstmöglich der Wohnbereich im Erd- sowie Obergeschoss belüftet. Zeitgleich übernahmen dies die Feuerwehren Pommelsbrunn und Hohenstadt im Untergeschoss. Die Feuerwehr Weigendorf stellte einen Sicherungstrupp und unterstützte die örtliche Wehr bei den Nachlöscharbeiten. Durch die Feuerwehr Guntersrieth/Heldmannsberg sowie die Polizei Hersbruck wurde die Einsatzstelle an der stark befahrenen Bundesstraße 14 abgesichert.
Ebenfalls vor Ort war die Kreisbrandinspektion mit KBR Thiel, KBI Hermann sowie zwei Kreisbrandmeistern.
Die Feuerwehr Hartmannshof stellte eine Brandwache und unterstützte die Beamten der Kriminalpolizei bei deren Schadensaufnahme. Gegen 16.00 Uhr konnten die letzten Kräfte den Einsatz beenden.

Einheiten:
KBR Thiel, KBI Hermann, KBM Herger, KBM Marienfeld
FF Hartmannshof
FF Pommelsbrunn
FF Hohenstadt
FF Weigendorf
FF Guntersrieth/Heldmannsberg
FF Hersbruck
Polizei
Rettungsdienst
08.03.2015 Rauchwarnmelder verhinderte Schlimmeres
OFFENHAUSEN - Am Freitag den 6. März 2015 wurden um 17.30 Uhr die Feuerwehren Offenhausen, Engelthal, Kucha Breitenbrunn und Hersbruck nach Schrotsdorf zu einem Zimmerbrand gerufen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle konnten die Wehren bereits die lautstark ertönenden Rauchwarnmelder aus dem zweitem Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses hören.
08.03.2015 Außergewöhnliche Rettungsaktion in Heuchling
Das frühlingshafte Wetter wäre einem 49-jährigen Heuchlinger am Nachmittag des 07. März 2015 fast zum Verhängnis geworden.Er nutzte den sonnigen Samstag, um eine große Weide auf seinem Grundstück auszuasten. Dazu stieg er - vorbildlich mit Klettergurt und einem Seil gesichert - hoch in die Krone des Baumes hinauf.
19.03.2015 LKW droht umzustürzen
Selbstbefreiungsversuche und helfende Landwirte mit Traktoren scheiterten. Die Feuerwehren Ellenbach und Hersbruck mussten den LKW sichern bis schweres Gerät einer Fachfirma zum Bergen anrückte. Nach fünf Stunden konnten die Feuerwehrkameraden wieder einrücken.

Ein gutgemeintes Ausweichen eines LKW-Fahrers auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Ellenbach und Leutenbach zieht nun hohe Bergungskosten hinter sich nach.
Der Fahrer war auf der einspurigen Straße einem entgegenkommenden Auto aufs aufgeweichte Bankett ausgewichen. Dieses gab dem Gewicht des LKWs nach. Dem Geschick des Berufskraftfahreres zu danken stürzte der Pellettransporter nicht hangabwärts um. Seinen Aussagen zufolge sei er sehr langsam weiter gerollt und als er merkte, dass er ins Rutschen geriet, ließ er sein Fahrzeug ausrollen statt zu bremsen.
Letztendlich wusste er sich nicht mehr anders zu helfen, als um 16:56 Uhr die Feuerwehr zu alarmieren.
Unter der Leitung von KBI Herrmann und dem Ellenbacher Kommandanten Werner Bleisteiner war rasches handeln der Ellenbacher und Hersbrucker Kameraden mit schwerem Gerät notwendig.

Um das hangabwärts drohende Umstürzen des Pelletstransporters zu verhindern, blieb aufgrund der gegebenen Lage nur eine Sicherung mittels der Seilwinde des Hersbrucker Rüstwagen als Lösung.
Ein Unterbauen auf der Talseite war aufgrund des zu weichen Untergrundes nicht möglich. Außerdem bestand die Gefahr, dass der LKW jederzeit auf die Mannschaft, welche den materialintensiven Unterbau hätte einbringen müssen, stürzt.

Schließlich gelang es trotz verschiedener Anbauten am Transportkessel das Fahrzeug auf der Talseite zwei Mal am Fahrzeugrahmen anzuschlagen und mittels Gurten über den Kessel in Form eines Kräftedreiecks an der Seilwinde des Rüstwagens anzuschlagen. Zusätzlich wurde dieser mit einen weiteren schweren Fahrzeug hintersichert.
Der Gefahrenbereich um den verunfallten LKW wurde weiträumig abgesperrt.
Da sich das Eintreffen des Bergeunternehmens bis in die Dunkelheit hinziehen würde, wurde die Einsatzstelle mit dem Lichtmast des RW, einem Powermoon und einem Lichtstativ ausgeleuchtet.

Während der gesamten Einsatzdauer leiteten Kameraden der Feuerwehr Ellenbach den Verkehr über die Südstadt-Leutenbachstraße um.

Nach der aufwändigen Bergung mit einem Kran, konnte der Einsatz nach knapp 5 Stunden beendet werden.

Anwesende Einheiten:
KBI Herrmann
KBM Weidinger, KBM Marienfeld
FF Hersbruck: MZF, DLK, HLF, RW, V-LKW
FF Ellenbach: TSF
POL
Bergeunternehmen
23.03.2015 Sechs Einsätze binnen 48 Stunden für die Laufer Feuerwehr
Viel zu tun hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Laufer Feuerwehr in den vergangenen Tagen. Vom 19. bis 21. März 2015 mussten sie binnen 48 Stunden insgesamt sechs Mal ausrücken.
29.03.2015 Zwei Unfälle innerhalb kürzester Zeit
Ein BMW-Fahrer aus Fürth erkannte zu spät, das sich ein langsam fahrender Peugeot auf der Überholspur befand. In voller Fahrt rannte der BMW den Peugeot, der daraufhin in die linke Leitblanke schleuderte, sich mehrfach drehte und mit Totalschaden auf der rechten Fahrbahn zum Stehen kam.
Alle Unfallbeteiligten konnten noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden, zwei leicht- und eine mittelschwerverletzte Person wurden vom Rettungsdienst in umliegende Kliniken transportiert.
Die FF Alfeld kümmerte sich um den erforderlichen Brandschutz, reinigte die Fahrbahn und leuchtete die Einsatzstelle für die Unfallaufnahme weiträumig aus. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erfolgte auch die Verletztenbetreuung durch ausgebildete Feuerwehrsanitäter. Da sich umherliegende Fahrzeugteile über alle Fahrspuren erstreckten, wurde die Autobahn in Richtung Pilsen durch den Einsatzleiter FF in Absprache mit der Autobahnpolizei für rund eine halbe Stunde komplett gesperrt.
Zur Absicherung der Unfallstelle war die FF Altdorf mit ihrem VSA im Einsatz, konnte aber nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen, da die Absicherung mit Vorwarner und VSA die Autobahnmeisterei Lauterhofen übernahm.
Gegen 01:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Unfallstelle verlassen.

Am 24.03.2014 erfolgte um 07:21 die nächste Alarmierung zu einen VU auf der St. 2236, Abzweigung Nonnhof.
Ein LKW-Fahrer, der von der A6 kam und in Richtung Nonnhof abbiegen wollte, übersah einen PKW, der aus Alfeld in Richtung A6 unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß.
Hier war die FF Alfeld zur Absicherung der Unfallstelle und zum Abbinden von auslaufenden Betriebsstoffen im Einsatz.
Verletzt wurde bei diesen Unfall niemand, der Sachschaden dürfte bei ca. 20.000 Euro liegen.
Nach einer Stunde konnte der Einsatz wieder beendet werden.

Unfall A6, 23.03.2015
FF Alfeld 18/40/1, 18/21/1, 18/11/1
FF Altdorf 120 /88/1 mit VSA
Rettungsdienst mit 2 x RTW, 1 x NA
API Amberg mit 2 Streifenwagen
AM Lauterhofen

Unfall St.2236, 24.03.2015
FF Alfeld 18/40/1, 18/11/1
PI Hersbruck
30.03.2015 Zwei schwere Verkehrsunfälle in drei Tagen in Feucht
Beide Fahrer kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Einsatzkräfte nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf, reinigten die Fahrbahn und führten umfangreiche verkehrsleitende Maßnahmen durch. Dennoch kam es bedingt durch den Berufsverkehr und Sperrungen im Ortsgebiet aufgrund längerer Bauarbeiten zu massiven Staus.
Der Einsatz war nach ca. 1,5 Stunden beendet.

Zwei Tage später erfolgte die nächste Alarmierung am Mittwoch, 25.05. um 06.16 Uhr. Diesmal wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in der Schwabacher Straße gemeldet.

Dort war die Fahrerin eines VW Passat aus bislang unbekannter Ursache in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen den Masten einer Zebrastreifenbeschilderung geprallt. Ersthelfer betreuten die bewusstlose Fahrerin.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte erlitt die Frau einen Kreislaufstillstand und wurde von den Feuerwehrleuten per Crashrettung aus dem Fahrzeug geholt. Rettungsdienst und Notarzt befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor Ort. Sanitäter der Feuchter Wehr begannen sofort mit der Reanimation der Frau mittels Herzdruckmassage und Beatmung und führten diese zusammen mit den wenig später eintreffenden Kräften des Rettungsdienstes fort. Durch die Zusammenarbeit aller Helfer konnte die Frau schließlich wiederbelebt und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Aufgrund der Lebensgefahr und des unklaren Unfallhergangs forderte die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen an. Die Feuchter Einsatzkräfte sperrten für die gesamte Dauer der Unfallaufnahme die Schwabacher Straße und leiteten den Verkehr um. Auch hier kam es wieder zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Nach Abschluss der Arbeiten reinigten die Einsatzkräfte noch die Unfallstelle von ausgelaufenen Betriebsstoffen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Schildermast massiv beschädigt und teilweise aus der Verankerung gerissen. Das Schild selber wurde zerstört und von den Feuchter Gemeindewerken demontiert.

Für die Feuchter Wehr endete dieser Einsatz nach zwei Stunden.

Eingesetzte Kräfte VU B8:

FF Markt Feucht mit Kdow, LF 16, RW, VLKW mit VSA
Polizei
Rettungsdienst mit RTW und KTW
Abschleppdienst

Eingesetzte Kräfte VU Schwabacher Straße:

FF Markt Feucht mit Kdow, LF 16, LF 20, RW, VLKW mit VSA
Polizei
Rettungsdienst mit ElRD, 2 RTW, NEF
Abschleppdienst
Sachverständiger
03.04.2015 Wochenendhaus am Kunigundenberg ausgebrannt
In der ersten Meldung der Integrierten Leitstelle Nürnberg war von einer brennenden Scheune die Rede, die sich vor Ort als leerstehendes Wochenendhaus im Vollbrand herausstellte.

Um auf das Grundstück zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte zunächst an mehreren Stellen den Gartenzaun gewaltsam öffnen. Anschließend konnte der Brand in dem zweistöckigen gebäude von vier PA-Trupps der Wehren aus Lauf und Heuchling im gemeinsamen Einsatz rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Kräfte der FF Rückersdorf brauchten nicht eingesetzt zu werden und konnten die Einsatzstelle rasch wieder verlassen. Die Wasserversorgung wurde durch umliegende Hydranten sichergestellt.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwändig und zogen sich über mehrere Stunden hin. An mehreren Stellen mussten mit Kettensägen, Feuerwehräxten und Einreißhaken Holzverschalungen und Fußböden geöffnet werden, bis auch das letzte Glutnest abgelöscht war. Um den Löscherfolg zu überprüfen kamen die Wärmebildkameras der Wehren aus Lauf und Heuchling zum Einsatz. Das Objekt wurde vorsorglich durch die Städtischen Werke Lauf vom Stromnetz getrennt. Die Mehrzahl der Feuerwehrkräfte konnte die Einsatzstelle gegen 03:00 Uhr verlassen, eine Brandwache der Feuerwehr Lauf blieb noch bis 06:00 Uhr morgens vor Ort. Um 08:00 Uhr erfolgte eine letzte Brandnachschau durch die Laufer Feuerwehr.

Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht einzugreifen. Die Polizeiinspektion Lauf und die Brandermittler der Kripo Schwabach übernahmen vor Ort die Untersuchungen zur Brandursache und hielten zunächst einen technischen Defekt, wie auch eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandlegung für möglich. Die Ermittlungen dauern an. Die genaue Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest, jedoch ist aufgrund der Brandintensität von einem Totalschaden des Gebäudes auszugehen.


Eingesetzte Kräfte:
KBM Pinzer
FF Lauf mit MZF, LF 16/12, DLK 23/12, LF 16/12, TLF 24/50, V-LKW, LimF FF Heuchling LF 10/6, V-LKW mit Schlauchanhänger, MTW FF Rückersdorf mit KdoW, HLF 20/16, TLF 16/25 Rettungsdienst mit EL-RD, 2 RTW, NEF Polizei Lauf und Kripo Schwabach Städtische Werke Lauf
04.04.2015 Tierische Unfallursache
Vier beschädigte Fahrzeuge standen auf dem Grünstreifen der Bundesstraße. Grund für die Beschädigungen war ein quer auf der Fahrbahn liegender Baum, der eine Vollbremsung eines der Fahrzeuge verursachte. Folgende PKW's fuhren auf. Das kuriose war der Grund, dass bei Windstille der Baum die Fahrbahn blockierte.
Die Erkundung des ursprünglich an einem naheliegenden Bachlauf stehenden Baum ergab, dass dieser von einem Biber gefällt worden ist.
Für die bis 6:00 andauernden Aufräum- und Verkehrssicherungsmaßnahmen wurde die Bundesstraße halbseitig gesperrt.
Zwischen den Anschlussstellen Hersbruck Süd und Happurg auf Höhe des Industriegebiet Krötensee wurden noch weitere unzählige Biberschäden festgestellt.
Eine weitere akute Gefährdung für den Verkehr konnte aber nicht festgestellt werden.
13.04.2015 Baum droht auf Bahnlinie zu stürzen
Mit der Alarmdurchsage "Baum droht auf Bahngleise zu stürzen" wurden sie um 13:49 Uhr durch die Integrierte Leitstelle Nürnberg (ILS-Nürnberg) zur Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg, im Bereich des alten Bahnwärterhäuschen zwischen Feucht und Schwarzenbruck geschickt.
Ein Spaziergänger hatte den offensichtlich zu Kippen drohenden Baum auf seiner Runde mit seinem Vierbeiner entdeckt und den Notruf gewählt.

Bei der Erkundung zeigte sich folgende Lage:
Eine ca. 30 Meter hohe Fichte war aufgrund des heftigen Windes der Vortage und des aufgeweichten Bodens gekippt, lehnte an einer anderen Fichte und drohte weiter abzurutschen. Hierbei bestand die Gefahr, dass der Baum beim Fallen die Oberleitung der Bahn beschädigen würde.
Aufgrund der ungünstigen Stelle mitten im Wald konnte der Baum mit der Drehleiter nicht erreicht werden. Auch ein Fällen war aufgrund der umstehenden Bäume und der Nähe zur Oberleitung nicht ohne Risiko für diese möglich.

Die erste Maßnahme der Feuchter Wehr bestand darin, die Fichte gegen ein weiteres Wegrutschen zu sichern. Hierzu wurde der Baum mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens in einer Höhe von zirka 6 Metern mit Hilfe eine Bandschlinge angeschlagen. Der Rüstwagen wurde dazu auf einen ca. 30 m entfernten Waldweg gefahren.

In Absprache mit dem anwesenden Notfallmanager der Deutschen Bahn AG wurde beschlossen, einen ausgebildeten Baumkletterer der Gartenbauabteilung des Marktes Feucht zu verständigen.
Nach Eintreffen des Mitarbeiters machte sich dieser sofort ans Werk, über den angrenzenden Baum, an dem die besagte Fichte anlehnte, nach oben zu klettern und die Fichte von der Krone her zu entasten und zu kürzen. Nachdem der Baum dann keine Länge mehr hatte, die dem Fahrdraht der Bahnstrecke gefährlich werden konnte, wurde letztendlich der Fällschnitt angebracht und die Fichte kontrolliert umgelegt.
Während der knapp 3,5-stündigen Einsatzdauer war die Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg im Bereich von Schwarzenbruck nach Feucht, halbseitig für den Bahnverkehr gesperrt.

Eingesetzte Kräfte:

FF Markt Feucht mit Kdow, LF 16, RW
Notfallmanager DB AG
Gartenbauabteilung Markt Feucht
25.04.2015 Zwei Einsätze für die Feuerwehr Feucht
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A9 und ein Brandmelderalarm beschäftigten die Aktiven der Feuerwehr Feucht am Vormittag des 16.04.2015. Bei dem Verkehrsunfall wurde eine Person tödlich verletzt.
25.04.2015 Rettung einer schwergewichtigen Person in Hohenstadt
Eine aufwändige Rettungsaktion ereignete sich am 24. April 2015 in Hohenstadt. Zunächst wurden die Feuerwehr aus Hohenstadt und die Drehleiter der Feuerwehr Hersbruck zur Rettung einer Person aus dem 2. Obergeschoss der Lympho Opt Klinik alarmiert.
28.04.2015 Unwetter über Altenthann
ALTENTHANN - Am Nachmittag des 27. April 2015 entlud sich ein heftiges Unwetter über Altenthann. Um 17:12 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Altenthann durch die Leitstelle alarmiert.
03.05.2015 PKW fuhr in Schaufenster
FEUCHT - Am Sonntag den 26. April 2015 wurden die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Markt Feucht um 08:19 Uhr mit der Alarmdurchsage "Schaufensterverschalen nach Verkehrsunfall" in die Schwabacher Straße in Feucht alarmiert.
03.05.2015 Feuerwehr und THW pumpten Wasser aus Baustelle ab
FEUCHT - Zu einem äußerst zeitintensiven Einsatz wurden die Freiwilligen Helfer der Feuchter Feuerwehr am Dienstag den 28.04.15 um 10:35 Uhr alarmiert. Mit der Alarmdurchsage "Wassereinbruch auf Baustelle" ging es in die Altdorfer Straße zu der dortigen Großbaustelle für den Kreisverkehr, die Erneuerung des Gauchsbachdurchlasses und zwei Verbrauchermärkte.
07.05.2015 Mehrere Verletzte bei Busunfall auf der A73
FEUCHT - Am frühen Sonntagmorgen des 03.05.2015 wurde die Freiwillige Feuerwehr Markt Feucht um 04:49 Uhr mit dem Alarmstichwort "Massenanfall von Verletzten, Verkehrsunfall mit Reisebus" auf die BAB 73 alarmiert. Ein mit 11 Personen besetzter Reisebus war in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt.
09.05.2015 Airbagnachlösung bei Pkw-Brand
Am Nachmittag des 08. Mai 2015 wurden die Kräfte der Laufer Feuerwehr zu einem Pkw-Brand in die Christian-Schwab-Straße alarmiert. Der 48-jährige Fahrer hatte auf dem Nachhauseweg, nur wenige Meter vor seiner Wohnung entfernt, plötzlich einen lauten Knall im Motorraum wahrgenommen. Bei der Suche nach der Ursache schlugen ihm bereits Flammen entgegen. Umgehend verständigte er daraufhin die Rettungskräfte und brachte seine Habseligkeiten aus dem Kofferraum in Sicherheit.
12.05.2015 Verkehrsunfall zwischen PKW und LKW
Noch auf der Anfahrt konnte der sich bei Alarm zufällig in der Nähe befindliche Kreisbrandrat Norbert Thiel aber schon über Funk Entwarnung geben und meldete, dass wohl keine Person eingeklemmt sei.

Der Fahrer eines VW Golf hatte beim Ausfahren aus der Gsteinacher in die Schwarzenbrucker Straße offenbar einen aus Richtung Schwarzenbruck kommenden LKW übersehen und touchierte diesen. Daraufhin kam er auf die Gegenfahrbahn und stieß hier noch mit einem aus Richtung Feucht kommenden Volvo zusammen.
Glücklicherweise zogen sich hierbei nur die Beifahrerin des Golfes leichte Verletzungen zu. Alle anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Die Aufgaben der Kräfte der Feuerwehr bezogen sich deshalb nur auf das Absichern der Unfallstelle, wobei der Verkehr über den Parkplatz des REWE-Marktes umgeleitet wurde, sowie dem Abbinden von ausgelaufenen Betriebsstoffen und dem anschließenden Reinigen der Straße.

Zahlreiche Schaulustige wurden nicht nur wegen dem Aufgebot an rollendem Rettungspersonal sondern auch wegen dem auf einem angrenzenden Feld landenden Rettungshubschrauber angelockt. Die Arbeiten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden durch diese aber zu keinem Zeitpunkt behindert.

Noch während des Einsatzes wurde der Hubschraubernotarzt zu einem Notfall in die Nürnberger Str. gerufen, wo eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde.

Nach ca. 1,5 Std. war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Eingesetzte Kräfte:

KBR Thiel
FF Markt Feucht mit KdoW, LF 16, LF 20, RW, VLKW+VSA
Rettungsdienst mit 2 RTW und RTH
PI Feucht
Abschleppunternehmen
16.05.2015 Lagerhalle in See niedergebrannt
Bereits auf der Anfahrt war die Rauchsäule deutlich bis Hersbruck sichtbar. Daher wurden wenig später die Wehren Lauf, Kainsbach und Schupf sowie die UG-ÖEL nachalarmiert wurden. Die etwa 700 Quadratmeter große Halle in der Baumaterial und Fahrzeuge gelagert waren brannte komplett nieder. Ein Übergreifen auf das Nachbargebäude konnte jedoch verhindert werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 250.000 Euro. Insgsamt waren etwa 150 Feuerwehrleute sowie 30 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.
Die Löschwasserversorgung wurde durch einen Teich in der Dorfmitte sowie durch mehrere Wasserzisternen mit ettlichen Qubikmetern Fassungsvermögen sichergestellt.
Zur Dokumentation des Einsatzes war die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung vor Ort.
17.05.2015 Doppelte Dachlandung nach VU auf der A9 bei Lauf
Ein 63-jähriger Handwerker aus dem Landkreis befuhr mit seinem Toyota den mittleren Fahrstreifen und wollte einen ebenfalls auf der mittleren Spur fahrenden Sattelzug überholen. Dabei übersah er einen mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur herannahenden VW Golf, dessen Fahrer nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte und auf den Toyota aufprallte.
Der japanische Kleinwagen kollidierte mit dem Sattelzug, geriet daraufhin ins Schleudern, überschlug sich mindestens zweimal und kam etwa 100 Meter weiter auf der mittleren Spur auf dem Dach zum Liegen. Der Golf touchierte die Mittelschutzplanke noch leicht und überschlug sich ebenfalls, das Fahrzeug kam etwa 250 Meter weiter ebenfalls auf der mittleren Spur auf dem Dach zum Liegen.

Um 15:25 Uhr wurden die Feuerwehr Lauf und die Kreisbrandinspektion mit der Meldung einer eingeklemmten Person alarmiert. Bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte konnten sich die beiden Fahrer bereits aus ihren Fahrzeugen befreien. Sie wurden vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Klinikum Nürnberg-Süd, beziehungsweise ins Krankenhaus nach Lauf gebracht. Aufgrund des weiträumigen Trümmerfeldes über alle drei Richtungsfahrbahnen, musste die BAB A9 in Fahrtrichtung Berlin zeitweise komplett gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Behinderungen im einsetzenden Feierabendverkehr, sowohl auf der Autobahn, wie auch auf den Umleitungsstrecken in und um Lauf. Für die Feuerwehr, die neben der Absicherung der Unfallstelle, den Brandschutz sicherstellte, ausgelaufene Betriebsmittel band und die Fahrbahn von Trümmerteilen reinigte, endete der Einsatz nach rund zweieinhalb Stunden. Der Gesamtschaden an den beiden Pkw, am Lkw und an der Schutzplanke wird von der VPI Feucht auf rund 60.000 Euro geschätzt.








Eingesetzte Kräfte:
KBR Thiel, KBI Holfelder
FF Lauf mit KdoW, LF 16/12, RW, SW 2000 mit VSA, GW-L1, MzF
Rettungsdienst mit EL-RD, 2 RTW, NEF
Polizei mit mehreren Streifen
24.05.2015 Sprengung von gelösten Felsbrocken bei Hartenstein
HARTENSTEIN - Am Samstag, den 9. Mai 2015 führte das THW OV Nürnberger-Land zusammen mit der Fachgruppe Sprengen des OV Forchheim an der Peterhöhle im Hartensteiner Forst eine Sprenung von zwei gelösten Felsbrocken durch. Die Feuerwehr Hartenstein unterstützte bei den Arbeiten.
31.05.2015 Unfallserie auf der BAB A9 bei Lauf
LAUF- Am frühen Nachmittag des 26. Mai 2015 ereigneten sich auf der Autobahn A9 zwischen der Anschlussstelle Lauf-Süd und der Behelfsauffahrt Renzenhof in Fahrtrichtung München gleich zwei Verkehrsunfälle, zu welchen die Laufer Feuerwehr alarmiert wurde.
31.05.2015 Unfallfahrer mit "Oslo-Methode" aus Wrack gerettet
Was am frühen Morgen des 30. Mai 2015 für die FF Ottensoos mit der Meldung "Baum über Fahrbahn" begann, endete in einer der aufwendigsten Rettungsaktionen der vergangenen Jahre im Landkreis Nürnberger Land. Wenige Minuten nach Alarm konkretisierte die ILS Nürnberg aufgrund eines zweiten Notrufs die Meldung auf "Verkehrsunfall - zwei Personen eingeklemmt", woraufhin die Feuerwehren Ottensoos, Rüblanden, Speikern, Reichenschwand, Neunkirchen, Lauf und die Kreisbrandinspektion alarmiert wurden. Ein Pkw war auf der Bundesstraße B14 am Bräunleinsberg mit hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in eine Baumgruppe geschleudert.
14.06.2015 LKW-Brand mit Gefahrgut
ALFELD - Am Mittwoch, den 10.06.2015 wurde durch die Leitstelle Nürnberg um 09:19 Uhr Alarm für die Feuerwehren Alfeld, Hersbruck und Altdorf ausgelöst. Ein Auflieger mit einer Beladung von 24 Tonnen Zitronensäure war in Brand geraten.
14.06.2015 Wohnwagengespann kam ins Schleudern
ALFELD - Am 12. Juni 2015 erfolgte gegen 16:18 eine Alarmierung für die Feuerwehren Alfeld und Altdorf auf die A6, Kilometer 808,5, Fahrtrichtung Nürnberg. Ein Wohnwagengespann war ins Schleudern geraten und steckte in der Leitplanke fest.
22.06.2015 Brand in einem Supermarkt in Hartmannshof
Am Sonntag den 14.06.2015 wurden die Feuerwehren Hartmannshof, Pommelsbrunn, Weigendorf, Guntersrieth/Heldmannsberg und Hersbruck um 22.46Uhr zu einer unbekannten Rauchentwicklung in die Ortsmitte von Hartmannshof gerufen.
22.06.2015 Geräteschuppen in Lauf links der Pegnitz ausgebrannt
Am 17. Juni 2015 wurde die Laufer Feuerwehr um 14:38 Uhr zu einem brennenden Gartenhäuschen in der Wetzendorfer Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Geräteschuppen bereits weitesgehend in Brand, die Flammen drohten auf eine rückwärtig angebaute Gartenhütte überzugreifen.
12.07.2015 Traktor landete in Bach
Am 10.06.2015 wurde die FF Hartmannshof alarmiert, da ein Traktor in einem Bach lag. Ein Landwirt mähte mit seinem Traktor eine Wiese direkt am Högenbach. Als er am Ufer entlang fuhr, brach dieses unter Ihm weg und der Traktor kippte in den Bach. Glücklicherweise konnte sich der Fahrer unverletzt aus der mit Wasser gefüllten Kabine retten und um Hilfe rufen.
12.07.2015 Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag
GERSDORF - Am 8. Juli 2015 wurden um 00:19 Uhr die Feuerwehren aus Gersdorf, Leinburg, Oberhaidelbach und Altdorf zu einem Dachstuhlbrand nach Gersdorf alarmiert.
12.07.2015 Einsatzreicher Tag für die Laufer Feuerwehr
Alle Hände voll zu tun hatten die ehrenamtlichen Kräfte der Laufer Feuerwehr am Nachmittag des 10. Juli 2015, die binnen weniger Stunden zu gleich vier Einsatzstellen gerufen wurden.
21.07.2015 Verkehrsunfall mit drei PKW bei Feucht
Aufgrund der nicht genauen Örtlichkeit veranlasste Kreisbrandrat Norbert Thiel vorsorglich noch die Alarmierung der Feuerwehr Schwarzenbruck.
Vor Ort stellte sich für den Einsatzleiter folgende Lage dar:
Aus bisher ungeklärter Ursache geriet ein 20-jähriger Student mit seinem Audi Cabriolet aus Nürnberg kommend auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er zunächst mit einem entgegenkommenden Passat, welcher aufgrund der starken Wucht des Aufpralls von der Fahrbahn geschleudert wurde und seitlich im Wald an mehreren Bäumen liegen blieb.
Der Fahrer konnte sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst aus seinem Fahrzeug befreien und wurde durch einen Sanitäter der Feuchter Wehr erstversorgt.
Direkt hinter dem Passat fuhr ein Mercedes Kombi, welcher nahezu frontal mit dem querstehenden Audi zusammenstieß. Der Audi landete darauf ebenfalls schwer beschädigt im Graben neben der Bundesstraße. Leider waren die beiden Insassen des Mercedes nicht angegurtet und trugen mittelschwere bis schwere Verletzungen davon. Auch diese beiden Personen waren nicht in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Alle Verletzten wurden durch die Sanitäter der Feuchter Feuerwehr und durch anwesende Ersthelfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch erstversorgt.

Vor Ort mussten weiterhin ausgelaufene Betriebsstoffe abgebunden, der Brandschutz sichergestellt und der Verkehr großflächig umgeleitet werden.
Die Kameraden der Feuerwehr Schwarzenbruck halfen bei der Umleitung des Verkehrs und leiteten den aus Richtung Neumarkt kommenden Verkehr in die Regensburger Straße ab.
Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Dieser stellte den Unfall noch vor Ort nach, wobei die Feuerwehr unterstützte.
Während der gesamten Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B8 in beide Fahrtrichtungen für ca. 3,5 Stunden komplett gesperrt.
Zu erwähnen wäre noch das dieser Einsatz die Jungfernfahrt des neuen Einsatzleitfahrzeuges der Feuerwehr Feucht war, welcher einen Tag vorher erst ausgeliefert wurde.

Eingesetzte Kräfte:

FF Markt Feucht mit Kdow, LF 16, RW, LF20, VLKW,
FF Schwarzenbruck
PI Feucht mit mehreren Streifenwagen
Rettungsdienst mit 5 RTW´s, 2 Notärzten, 1 Rettungshubschrauber, ELRD
Sachverständiger
Abschleppunternehmen
08.08.2015 Heurundballen in Vollbrand
LEINBURG - Neben dem Campingplatz Heiligenmühle kam es am Abend des 24. Juli 2015 zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften. Die Meldung lautete: Auf der Verbindungsstraße von Brunn nach Leinburg auf Höhe der Heiligenmühle, Brand von Heurundballen.
08.08.2015 Verkehrsunfall an der Winner Kreuzung
WINN / LEINBURG - Am Montag, den 27. Juli 2015 kam es auf der Staatsstraße 2240 Höhe der Kreuzung Winn bei Leinburg zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Im Abbiegevorgang kam es zu einem seitlichen Aufprall eines Opel Corsa und einem 7,5 to LKW.
09.08.2015 Traktor in Vollbrand
WEISSENBRUNN - Am Nachmittag des 5. August 2015 brannten im Kreuzungsbereich der Staatsstraße 2240 zur LAU 6 nach Weißenbrunn ein Traktor, der zwei Anhänger voll geladen mit Strohballen zog. Das Feuer griff unmittelbar auf den ersten Hänger über und setzte die geladenen Strohballen in Brand.
30.08.2015 Sattelschlepper rammte Verkehrssicherungsanhänger
LAUF - Am Vormittag des 8. August 2015 ereignete sich auf der BAB A9 zwischen den Anschlussstellen Lauf-Süd und Lauf-Hersbruck in Fahrtrichtung Berlin ein schwerer LKW-Unfall. Ein 38-Tonnen-Sattelschlepper war mit hoher Geschwindigkeit auf einen Verkehrssicherungsanhänger eines privaten Dienstleisters aufgefahren, der dort die rechte Fahrbahn wegen Sanierungsabreiten an der Pegnitzbrücke absicherte.
20.09.2015 Einsatzserie forderte Einsatzkräfte der FF Feucht
FEUCHT - Einsatzreiche Stunden bei Temperaturen weit über 30°C erlebten die ehrenamtlichen aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Markt Feucht am 13. und 14. August 2015. Insgesamt 8 Einsätze in wenig mehr als einem Tag galt es zu bewältigen.
20.09.2015 Holzbalken bohrt sich durch BMW X5
LAUF - Ein außergewöhnlicher Verkehrsunfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 6. September 2015 auf der Staatsstraße 2241 zwischen Wetzendorf und Lauf. Zunächst wurden Rettungsdienst und Polizei zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Pkw alarmiert, welche um 01:07 Uhr die Alarmierung derLaufer Feuerwehr veranlassten.
20.09.2015 Gasaustritt in Altdorf
ALTDORF - Am Vormittag des 11. September 2015, wurde die UG-ÖEL Nürnberger Land zusammen mit den Feuerwehren aus Altdorf, Hersbruck, Röthenbach b. Altdorf, Winkelhaid und Grünsberg zu einem Gasaustritt nach Altdorf alarmiert.
03.10.2015 Brennende Strohballen in Behringersdorf
Am 26.09.2015 wurde die FF Behringersdorf um 18:29 Uhr zu einem Einsatz im Pegnitzgrund alarmiert, der Grund für die Alarmierung waren brennende Heuballen.
03.10.2015 Schwerer VU auf der A6 bei Alfeld
Am Dienstagabend, 29.09.2015, kam es gegen 17 Uhr auf der A6 in Fahrtrichtung Heilbronn zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwischen den Anschlussstellen Alfeld und Altdorf/Leinburg war ein Kleintransporter bei voller Fahrt auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Der Kleintransporter wurde hierbei fast einen Meter unter den Sattelaufleger geschoben. Der Fahrer des Transporters aus dem Nürnberger Land wurde dabei schwerverletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
01.11.2015 Kleintransporter von A9 abgekommen
FEUCHT - Am 25. September 2015 wurde die Feuerwehr Markt Feucht zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Laut ersten Meldungen sollte sich die Einsatzstelle auf der BAB 9, Fahrtrichtung Berlin, Höhe Rastanlage Feucht Ost befinden.
01.11.2015 Dachstuhlbrand in Hersbruck
HERSBRUCK - Am 12. Oktober 2015 wurde gegen 18:30 Uhr zunächst nur die Feuerwehr Hersbruck mit der Einsatzmeldung "Dachstuhlbrand nach Kaminbrand in Hersbruck" von der Integrierten Leitstelle Nürnberg alarmiert.
04.11.2015 LKW fuhr auf der A9 in Stauende
FEUCHT - Am Montag, den 5. Oktober 2015 wurden die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Markt Feucht um 12:05 Uhr mit der Alarmdurchsage "Verkehrsunfall mit LKW und mehreren PKW, mehrere Personen eingeklemmt" auf die BAB A9, Fahrtrichtung Berlin bei Kilometer 380,0 alarmiert.
04.11.2015 Fahrer nach VU schonend gerettet
HERSBRUCK - Am 13. Oktober 2015 um 12:11 Uhr wurde die Feuerwehr Hersbruck mit dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall keine Person eingeklemmt" von der integrierten Leitstelle Nürnberg alarmiert. Der Rettungsdienst hatte nach einer Erstversorgung eines Patienten nach Verkehrsunfall die Feuerwehr zur patientenschonenden Rettung nachgefordert.
04.11.2015 Kleinbus kippte nach VU über die Böschung
ALFELD - Am 7. Oktober 2015 wurde um 16:33 die FF Alfeld durch die ILS Nürnberg unter den Alarmstichwort "VU PKW keine Person eingeklemmt (VU1)" auf die A6 alarmiert. Da noch mehrere Anrufe bei der ILS eingingen und die Anrufer von mehreren eingeklemmten Personen berichteten, wurde um 16:40 Uhr die Alarmstufe auf "VU PKW Person eingeklemmt (VU 2)" erhöht und die Kreisbrandinspektion sowie die FF Hersbruck nachalarmiert.
16.11.2015 Verkehrsunfall durch geplatzten Reifen
FEUCHT - Zum dritten Mal innerhalb einer Woche wurde die Freiwillige Feuerwehr Markt Feucht auf die BAB 9 alarmiert. Am 11. Oktober 2015 befand sich die Einsatzstelle in Fahrtrichtung München bei Kilometer 395,5. Aufgrund eines geplatzten Reifens hatte der Fahrer eines PKW die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
16.11.2015 Hoher Sachschaden nach Brand in Halloweennacht
LAUF - Sachschaden in vermutlich fünfstelliger Höhe entstand am frühen Sonntagmorgen nach Halloween am 1. November 2015 bei einem Brand in der Hans-Sachs-Straße in Lauf a.d. Pegnitz.
24.11.2015 Medien berichten über Feuerwehreinsatz
Der schwere Verkehrsunfall vom 30. Mai diesen Jahres, bei dem der kompliziert eingeklemmte Pkw-Lenker am Bräunleinsberg nach dem Vorbild der "Oslo-Methode" gerettet wurde, sorgt auch ein halbes Jahr danach noch für reges Medieninteresse. Nicht zuletzt wegen der Nominierung der sechs beteiligten Freiwilligen Feuerwehren aus Ottensoos, Rüblanden, Neunkirchen, Speikern, Reichenschwand und Lauf für den Conrad-Dietrich-Magirus-Preis), werden in den kommenden Wochen zwei Fernsehsender und zwei Fachzeitschriften über den außergewöhnlichen Einsatz berichten.
07.12.2015 Zwei Brände durch heiße Abluftanlagen
LAUF- Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr Lauf am 04. und 05. November 2015 zu Bränden in Wohngebäuden ausrücken. In beiden Fällen hatten sich Holzverkleidungen an heißen Ofenkaminen entzündet.
19.12.2015 Brand eines Hummer
ALFELD - Am 11.12.2015 wurden um 10:28 Uhr die Feuerwehren Alfeld und Hersbruck durch die ILS Nürnberg zu einem brennenden LKW auf die A6 alarmiert. Da weitere Meldungen bei der ILS eingingen, die von einen brennenden Militär-LKW mit Gefahrgut berichteten, lies KBR Thiel die FF Lauterhofen (NM) nachalarmieren.
Letztendlich war ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Hummer, welches von einem Militär-LKW abgeschleppt wurde, in Brand geraten. Die Fahrzeuge waren Teil einer Militärkolone der U.S. Army mit ca. 30 Radfahrzeugen, die sich auf den Weg von Grafenwöhr nach Bamberg befand.
19.12.2015 Umgestürzter LKW bei Kucha
Am 08.12. wurden die Feuerwehren Kucha, Offenhausen sowie das THW Lauf zu einem umgestürtzten LKW alarmiert. Dieser war auf GRund von Glatteis in den Graben gerutscht und umgekippt.
Die Einheiten der Feuerwehr sicherten die Umfallstelle ab und banden ausgelaufene Betriebsstoffe. Das THW Lauf wurde zur Bergung der Ladung, welche aus Pappkartonagen bestand, alarmiert.

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