Berichte aus dem Nürnberger Land

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Brand eines Hummers

19.12.15

 

Fahrzeug des US Militärs brannte auf der BAB A6




ALFELD - Am 11.12.2015 wurden um 10:28 Uhr die Feuerwehren Alfeld und Hersbruck durch die ILS Nürnberg zu einem brennenden LKW auf die A6 alarmiert. Da weitere Meldungen bei der ILS eingingen, die von einen brennenden Militär-LKW mit Gefahrgut  berichteten, lies KBR Thiel die FF Lauterhofen (NM) nachalarmieren. 

Letztendlich war ein gepanzertes Fahrzeug  vom Typ Hummer, welches von einem Militär-LKW abgeschleppt wurde, in Brand geraten. Die Fahrzeuge waren Teil einer Militärkolone der U.S. Army mit ca. 30 Radfahrzeugen, die sich auf den Weg von Grafenwöhr nach Bamberg befand.

Die Einsatzstelle befand sich genau zwischen der Aus- und Einfahrt Alfeld auf der A6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand der Hummer bereits in Vollbrand. Die Einsatzstelle war durch zwei Einsatzfahrzeuge der Autobahnpolizei abgesichert. Vor Beginn der Löscharbeiten wurde der verantwortliche Offizier befragt ob sich im Fahrzeug Munition oder sonstiger Gefahrstoff befindet. Nachdem zugesichert war, dass keine gefährlichen Gegenstände verladen waren wurde unter schweren Atemschutz vom HLF der FF Alfeld ein  Schwerschaumrohr vorgenommen. Der Brand konnte damit relativ schnell eingedämmt und gelöscht werden.

Während der Löscharbeiten war die A6 komplett gesperrt, danach konnte der Verkehr auf der Überholspur vorbeifahren. Es kam allerdings zu einem längeren Rückstau.

Der Rettungsdienst war mit zwei RTW`s, einen Notarzt und dem ELRD vor Ort. Da niemand verletzt war, verblieb nur der RTW aus Sulzbach-Rosenberg zur Absicherung der Einsatzkräfte bis zum Einsatzende vor Ort. Der Hersbrucker RTW sowie der ELRD konnten zeitnah die Einsatzstelle wieder verlassen.

Am Hummer entstand Totalschaden, die Brandursache ist bis dato unbekannt. Verletzt wurde niemand. Eine Bezifferung des Sachschadens kann nicht vorgenommen werden.

Die letzten Einheiten konnten gegen 12 Uhr die Einsatzstelle verlassen und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Die Gesamteinsatzleitung oblag bei KBI Holger Herrmann.

Um 12:50 Uhr wurde die FF Alfeld erneut alarmiert. Aus dem ausgebrannten Fahrzeug war unbemerkt eine größere Menge Diesel ausgelaufen und über die Entwässerung der Autobahn in den Alfelder Bach geraten. Insgesamt wurden durch die FF Alfeld in enger Zusammenarbeit mit der Autobahnmeisterei drei Ölsperren im Bach errichtet. Zur Reinigung der Kanalisation wurde ein Spezialunternehmen hinzugezogen.

Das ausgebrannte Fahrzeug selbst wurde durch die U.S. Army geborgen, die rechte Fahrbahn der A6 war daher bis 17 Uhr durch die AM gesperrt.

Eingesetzte Kräfte:

FF Alfeld                  18/11/1, 18/40/1, 18/21/1 mit VSA

FF Hersbruck          14/11/1, 14/61/1, 14/21/1, 14/40/1

FF Lauterhofen       11/1, 40/1, 41/1

2 Rettungswagen

1 Notarzt

ELRD

AM Lauterhofen
VPI Feucht, VPI Amberg

Bericht und Fotos: FF Alfeld

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