Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
Berichte aus dem Nürnberger Land

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Unfallserie auf der BAB A9 bei Lauf 31.05.2015
  VW-Bus kam von Fahrbahn ab +++ Folgeunfall im Staubereich +++

LAUF- Am frühen Nachmittag des 26. Mai 2015 ereigneten sich auf der Autobahn A9 zwischen der Anschlussstelle Lauf-Süd und der Behelfsauffahrt Renzenhof in Fahrtrichtung München gleich zwei Verkehrsunfälle, zu welchen die Laufer Feuerwehr alarmiert wurde.

Zunächst hatte ein 56-Jähriger aus dem Landkreis Nürnberger Land aufgrund einer internistischen Erkrankung die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der VW Bus kam alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und hinter einer Leitplanke zum Stehen. Ersthelfer eilten dem Mann zu Hilfe und verständigten umgehend die Integrierte Leitstelle. Aufgrund der Meldung eines verunfallten Busses wurde von dieser - neben der Laufer Feuerwehr - auch ein Großaufgebot des Rettungsdienstes zur Unfallstelle beordert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der 56-Jährige noch im Fahrzeug und wurde bereits durch Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Aufgrund seines kritischen Gesundheitszustands wurde mit vereinten Kräften eine Sofortrettung durchgeführt. Hierzu wurde der Fahrer durch das Heck des VW Busses auf das Spineboard des Laufer Rüstwagens gezogen, weitere technische Maßnahmen durch die Feuerwehr waren hierzu nicht erforderlich.

Er wurde bodengebunden in das Klinikum Nürnberg-Süd transportiert. Die Feuerwehr klemmte noch die Batterie des Unfallfahrzeuges ab, die Verkehrsabsicherung war bereits frühzeitig durch die Autobahnmeisterei sichergesellt. Hierzu wurde mittels Verkehrssicherungsanhänger die rechte Fahrspur weggenommen und der Verkehrs zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Die ersten Feuerwehrkräfte waren kaum im Gerätehaus zurück, da kam es im Rückstau zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein Schwertransporter hatte etwa 500 Meter hinter der ersten Unfallstelle von der rechten auf die mittlere Fahrspur wechseln wollen, zwei nachfolgende Pkw-Lenker erkannten die Situation zu spät, so dass es zum Auffahrunfall zwischen den beiden Personenkraftwagen kam. Umgehend eilten die Feuerwehrkräfte von der ersten Unfallstelle zu Hilfe und übernahmen bis zu Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung der beiden leicht- bis mittelschwer verletzten Pkw-Lenker. Weitere Kräfte rückten vom Gerätehaus nach, übernahmen die Verkehrsabsicherung und unterstützten bei den anschließenden Aufräum- und Bergungsmaßnahmen.

Parallel wurde noch eine kleinere Ölspur im Stadtgebiet durch eine Fahrzeugbesatzung abgebunden, so dass die Kräfte der Laufer Feuerwehr rund drei Stunden pausenlos im Einsatz standen.

Eingesetzte Kräfte:
KBI Holfelder, KBM Krug
FF Lauf mit MzF, LF 16/12, RW, SW 2000 mit VSA, LimF, VRW, Kombi
Rettungsdienst mit EL-RD, 2 RTW, NEF
Verkehrspolizei

Bericht und Fotos: FF Lauf

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