Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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LKW-Fahrer nach Unfall in Fahrerhaus eingeklemmt 23.03.2006

FEUCHT (DB3) - Am Mittwoch, den 22.03.2006 wurde die FF Feucht um 21.04 Uhr zu einem schweren LKW-Unfall mit einer eingeklemmten Person auf die A9 alarmiert.

Kurz nach der Rastanlage Feucht in Fahrtrichtung Berlin war ein deutscher Gliederzug frontal auf einen vorausfahrenden slowakischen Sattelzug aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des Deutschen eingedrückt und der Fahrer schwerst verletzt zwischen Lenkrad, Mittelkonsole und Fahrersitz eingeklemmt.

 
     
 

Zur Befreiung der Person wurde nach Stabilisierung durch den Rettungsdienst die Lenksäule mit einem Greifzug nach vorne gezogen. Als Anschlagspunkt diente hierbei das Feuchter Tanklöschfahrzeug. Gleichzeitig wurde der Innenraum des Führerhauses mit Rettungsschere und Spreizer, sowie einem Hydraulikzylinder erweitert. Mit Hilfe einer Schaufeltrage konnte der Fahrer schließlich befreit werden.

Der zweite am Unfall beteiligte LKW blieb nach dem Aufprall nach ca. 100 m auf dem Standstreifen stehen. Durch die Aufprallwucht wurde die Heckklappe beschädigt und ein Teil der Ladung verteilte sich auf mehrere hundert Meter Fahrbahn. Dabei handelte es sich um festen Klärschlamm, der sich mit der Luftfeuchtigkeit zu einer lehmigen und rutschigen Masse verband und die Arbeiten an der Einsatzstelle zusätzlich erschwerte.

Für die weiteren Bergungsmaßnahmen wurde durch die VPI Feucht das THW Lauf alarmiert. Für die Feuchter Wehr endete der Einsatz nach knapp drei Stunden.


Eingesetzte Kräfte:

KBI Schlerf
FF Feucht mit ELW1, LF 16/12, RW 2, TLF 16/25 + P250, VLkw + VSA

Rettungsdienst mit RTW, NEF, ELRD
VPI Feucht
THW Lauf

Bericht und Fotos: FF Feucht

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